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Französische Revolution Zusammenfassung

„Die Geschichtsschreibung über die Französische Revolution ist von Anfang an und noch bis heute in starkem Maße von weltanschaulich-politischen Richtungen geprägt.“

Dieses lakonische Zwischenfazit zieht der 1943 geborene Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart Axel Kuhn in seinem 1999 herausgebrachten Buch „Die Französische Revolution“. Jenes Werk dient dieser als Ergebnis einiger schlafbefreiter Nächte hervorgebrachten Ausarbeitung als kerngedankliches Fundament. Zielorientiert verfolgt sie außerdem den Anspruch einer gewissen wissenschaftlichen Wertschöpfung um zu einem geeigneten Zeitpunkt empirisch Neues zu initiieren statt bloßer, redundanter Nacherzählung meist monotoner Forschungsliteratur zu entsprechen.

Besonders günstig stellt sich nämlich die Quellen- und Literaturlage dar – orientiert wird sich neben dem bereits angeführten Werk Kuhns selbstverständlich auch an weiterer klassischer Sekundärliteratur, namentlich Rolf Reichardt mit seinem Standardwerk „Das Blut der Freiheit. Französische Revolution und demokratische Kultur“ im Allgemeinen ebenso wie das Werk Schulins und Weiteren. Die entsprechende Auflistung ist im Literaturverzeichnis einsehbar.

Um den auf acht Reintextseiten beschränkten Rahmen dieser mannigfachen Thematik nicht zu überspannen, muss die Problematik pointiert und wohlbegründet erörtert werden. Dazu haben sich die drei wichtigen Forschungsansätze des Konservatismus, des Liberalismus und des Sozialismus herauskristallisiert.

Zuvorderst wird sich hierzu einer genauen Betrachtung des reformistisch-konservativen Wertungsflügels gewidmet, ehe überleitend die liberalorientierte Forschung betrachtet wird. Schließlich findet auch die marxistisch-sozialistische Sicht auf die kurze Zusammenfassung der Französischen Revolution auch für die 8. Klasse verständlich Einzug. Außerdem sollen eigenen Gedanken eingebracht werden, insbesondere soll zu einem geeigneten Zeitpunkt  eine volkswirtschaftliche Exkursion in die Zinsproblematik und ihrer Relevanz für die Geisteswissenschaft gewagt werden. Im Schlussteil wird das Ergebnis dieser Untersuchung akzentuierend dargestellt.

Zusammenfassung der Forschung zur Französischen Revolution

In seiner Darstellung über die Geschichtsschreibung der Französischen Revolution  stellt Prof. Axel Kuhn als erstes in seiner Zusammenfassung der Französischen Revolution deutlich heraus, dass „die Historiker in ihren Büchern ein zweites Mal den Kampf führen, der ursprünglich auf den Straßen […] ausgetragen wurde.“ und meint damit die vorherrschend ideologisch dominierte Sicht auf die Revolution. Genau genommen kann die logische Schlussfolgerung dieser Aussage Kuhns nur sein, bis heute keine einheitlich indifferente Ganzheitsbetrachtung der Französischen Revolution in der Geschichtsschreibung vorzufinden – eine Wertung der Ereignisse liegt demnach stets in der nichtobjektiven Beobachtung durch den Einzelnen und zieht die Konsequenz nach sich,  unterschiedlichste Weltanschauungen zur ganzheitlichen Erfassung dieser weltverändernden Geschichtsphase einzubeziehen. Folgend werden drei Forschungsansätze dazu hervorgebracht, miteinander verglichen und selbständig entwickelt: der Erzkonservative, der Freilibertäre und der Revolutionärsozialistische.

Erstellt am 10. Oktober 2011